Verein zur Erhaltung geschichtlicher Zeugnisse in Waxweiler und Umgebung | ||||||||||||||||
| aktualisiert:
15.06.2010 | ||||||||||||||||
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Adresse des Museums
"Waleswilere": Auf Staudigt 54649 Waxweiler im Hauptschulgebäude | ||||||||||||||||
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des Museums: werktags nachmittags nach Vereinbarung | ||||||||||||||||
| Sie
finden uns im Internet unter: www.waxweiler.com unter dem Link "Vereine", dann Link Waleswilere oder direkt unter: www.ghs-waxweiler.de unter dem Link "Waleswilere" | ||||||||||||||||
| Verein
Waleswilere telefonisch erreichbar unter: | ||||||||||||||||
| Tel.O6554-811
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| 1. Vorsitzender: Karl - Heinz Kuntz Lünebacher Str. 3 54649 Waxweiler | ||||||||||||||||
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Der
Verein hat eine Broschüre herausgsgegeben. Die
Broschüre gibt es kostenlos im Haus des Gastes und beim Vorsitzenden ! | ||||||||||||||||
| Hier einige Informationen daraus: DIE
RÖMISCHE VILLA WAXWEILER | ||||||||||||||||
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| DAS
MUSEUM "WALESWILERE" Seit 2003 in vielen freiwilligen Arbeitsstunden in einem Schulraum eingerichtet, beherbergt dieses "Museum in der Schule" zahlreiche Funde aus der röm. Villa auf dem Hüttenberg, aber auch viele Leihgaben und Geschenke von privaten Sammlern, die den Verein damit großzügig unterstützten. Im Juni 2005 wurde das Museum offiziell eröffnet. Der größte Teil der Grabungsfunde harrt noch einer Auswertung durch die Archäologen. Dennoch gibt es in dem kleinen Museum schon eine Vielzahl von Funden zu besichtigen, wie sie in den zahlreichen römischen Gutsanlagen des Trierer Landes typisch waren. Die qualitativ erstaunliche Wohnkultur und die gehobene Lebensart lassen sich hieran erkennen. Funde belegen, dass das Dach aus auf-genagelten Steinplatten bestand. Kiloweise wurden Nägel von der Dachplattennagelung gefunden, die durch Feuerhärtung (Niederbrennen der Anlage) erhalten geblieben sind. Kasten - / Hohlziegel, sog. Tubuli - sind Teile einer Wand - und Fußbodenheizung.Beheizt wurde ausschließlich der Südflügel mit der Badeanlage. Bei einer Wohnfläche von über 500 m2 im Erdgeschoss war es den Bewohnern möglich, sich im Winter in den beheizbaren Teil zurückzuziehen. Dicke Schichten von Ziegelklein - Estrich, die heute noch betonhart sind, zeigen uns, dass die Römer schon hervorragend mit noch heute modernen Baustoffen umgehen konnten.Münzen, damals Zahlungsmittel, sind für uns heute Datierungshilfen. Die in der Villa gefundene, hier abgebildete Münze zeigt auf der Vorderseite (Av.) Flavius Julius Constantius II., nach rechts blickend, in gepanzerter Büste mit Perlen -Diadem. Reg. 324-361 n. Chr., zweiter Sohn des Constantinus magnus. Prägestätte war Trier. Man schätzte auch einen guten Moseltropfen. Hiervon zeugt nicht nur der "Waxweiler Becher", sondern auch der etwas einfachere in der röm. Villa gefundene Weinbecher, der ebenfalls als sog.Schwarz-"Firnis"-Ware gefertigt ist.
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| Der "Waxweiler Römerbecher" | ||
| Den
Waxweiler Römerbecher kann man käuflich erwerben. Die Idee des 1. Vorsitzenden,
den Original-Becher zu restaurieren und zu kopieren, ist ein voller Erfolg geworden
. Die Kopien sind so gut gelungen, dass der Becher sich mittlerweile als ein besonderer
Geschenk-Artikel für viele Gelegenheiten anbietet. | ||
"Waxweiler Römerbecher" links Original ( Leihgabe von Maria McCleskey-Knauf), rechts Kopie | ||